Zwangsarbeiter Friedenssiedlung "Männerlager"

 

Der Name „Männerlager“ für das ehemalige Zwangsarbeitslager in der heutigen Friedenssiedlung wurde dadurch geprägt, dass dort nur männliche Personen untergebracht waren. Nach dem „Ost Lager“ dürfte es das zweitgrößte gewesen sein. Es bestand aus mindestens 6 Baracken, vermutlich waren es aber mehr.

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Lageplan des ehemaligen Barackenlagers in der heutigen Friedenssiedlung.Lageplan des ehemaligen Barackenlagers in der heutigen Friedenssiedlung.
Hier waren in der Hauptsache Italiener und Franzosen untergebracht.

Aufnahme von 1945 Naumburger Straße Richtung Sportplatzweg.
Aufnahme von 1945 Naumburger Straße Richtung Sportplatzweg.

Ausschnitt aus einer Luftaufnahme vom 10.04.1945. Ausschnitt aus einer Luftaufnahme vom 10.04.1945. Gefertigt von den
Amerikanern einen Tag nach den Bombenangriffen auf Hermsdorf.
Vergleiche diese mit dem Farbfoto und der Einfügung über dem Luftbild

Blaue Ziffern:    1 = Scheune 2 bis 5 Flack Turm (Ziffern rechts der Türme)
Rote Ziffern:      1 = Baracke Zwangsarbeiterlager, zuletzt Wohnbezirksheim „Heyer Bierstube“
                             2 bis 6 = Baracken Zwangsarbeiterlager
                             7 = Tischlerei Beyer
Die Straße (siehe blaue 4) ist der Sportplatzweg, ab 27.08.1950 Werner-Seelenbinder Straße. Die Straße oben links nach rechts ist die Naumburger Straße.

Aufnahme aus dem Jahr 1956. Die beiden letzten Baracken stehen noch. Nummer 2 wurde kurz danach abgerissen.
Aufnahme aus dem Jahr 1956. Die beiden letzten Baracken stehen noch. Nummer 2 wurde kurz danach abgerissen.
Die Nummer 1 blieb noch als Wohnbezirksheim „Heyer Bierstube“.
 
Käte-Kollwitz-Platz (Block 1 - 4) wurden 1963 fertig gestellt. Der Pfeil zeigt auf das Wohnbezirksheim „Heyer Bierstube“.
Käte-Kollwitz-Platz (Block 1 - 4) wurden 1963 fertig gestellt. Der Pfeil zeigt auf das Wohnbezirksheim „Heyer Bierstube“.

Käte-Kollwitz-Platz (Block 1 - 4) wurden 1963 fertig gestellt. Der Pfeil zeigt auf das Wohnbezirksheim „Heyer Bierstube“.

Käte-Kollwitz-Platz (Block 1 - 4) wurden 1963 fertig gestellt. Der Pfeil zeigt auf das Wohnbezirksheim „Heyer Bierstube“.

 
Renovierungsarbeiten 1983 im Wohnbezirk „Karl Marx“ besser bekannt als „Heyer Bierstube“.
Renovierungsarbeiten 1983 im Wohnbezirk „Karl Marx“ besser bekannt als „Heyer Bierstube“.

Renovierungsarbeiten 1983 im Wohnbezirk „Karl Marx“ besser bekannt als „Heyer Bierstube“.
Renovierungsarbeiten 1983 im Wohnbezirk „Karl Marx“ besser bekannt als „Heyer Bierstube“.
 
Wahl im Wohnbezirk „Karl Marx“ 1985
Wahl im Wohnbezirk „Karl Marx“ 1985
 
Im Jahr 1990 wurde der Rest des ehemaligen Wohnbezirksheimes abgerissen. Das Fotos entstanden kurz vorher.
Im Jahr 1990 wurde der Rest des ehemaligen Wohnbezirksheimes abgerissen. Das Fotos entstanden kurz vorher.
 
Im Jahr 1990 wurde der Rest des ehemaligen Wohnbezirksheimes abgerissen. Das Fotos entstanden kurz vorher.
Im Jahr 1990 wurde der Rest des ehemaligen Wohnbezirksheimes abgerissen. Das Fotos entstanden kurz vorher.
 
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