Horst Präßler Dipl.-Wirtschaftler /Bauingenieur
* 24.09.1919 Hermsdorf † 10.01.2009 Berlin

 
Mit freundlicher Unterstützung von Horst Präßler, der auch die Fotos zur Verfügung stellte.
 
  • Horst Präßler wurde als Sohn von Alma und des Baumeisters Walter Präßler in Hermsdorf geboren
  • Der Vater Walter Präßler ist 1912, 1928, 1939 als Maurer und 1949 als Bauunternehmer, in der Kinderheimgasse 4, in den Adressbüchern von Hermsdorf verzeichnet.
  • Horst Präßler besuchte in Hermsdorf die Mittelschule. Nach der mittleren Reife lernte er bei Baumeister Wagner in Gera Maurer. Aber bereits vorher hatte er im Baugeschäft seines Vaters auf dessen Hermsdorfer Baustellen viele Hilfeleistungen ausgeführt.
  • Das Ingenieurstudium absolvierte Horst Präßler an der „Bauschule der Reichshauptstadt Berlin“, das er Anfang 1940 mit dem Staatsexamen als Hochbauingenieur abschloss.
  • Der Krieg unterbrach sein Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Stuttgart.
  • Nach vier Jahren Krieg und vier Jahren sowohl amerikanischer als auch sowjetischer Gefangenschaft brachten ihn seine Erfahrungen in die Reihen der Deutschen Volkspolizei, bzw. später in die Kasernierte Volkspolizei, wo er in leitender Funktion des Bauwesens tätig war und 1955 als Oberst ausschied.
  • Von Ende 1955 bis Mitte 1958 leitete Horst Präßler in der Koreanischen Volksdemokratischen Republik die Deutsche Arbeitsgruppe in der Stadt Hamhung. Dort half er zusammen mit vielen deutschen Bauspezialisten beim Wiederaufbau der völlig kriegszerstörten nordkoreanischen Stadt.
  • Er konnte später auch in Vietnam seine reichen Auslandserfahrungen einsetzen. Noch während des Vietnam-Krieges, im Dezember 1971, half er mit, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sofort nach Kriegsende der industrielle Wohnungsbau bei Hanoi begonnen werden konnte.
  • Nach einem Jahr intensiven Aufbaues eines republikweiten Chemiebaukombinates mit Sitz in Halle, dessen Hauptdirektor er war, übernahm er 1960 als Bezirksbaudirektor die Leitung des Bauwesens im Bezirk Suhl. Während dieser Zeit absolvierte Horst Präßler an der Martin-Luther-Universität in Halle ein Hochschul-Fernstudium, das er als Diplom-Wirtschaftler abschloss.
  • Ende 1965 wurde Horst Präßler ins Ministerium für Bauwesen nach Berlin geholt. Dort übte er bis zum Eintritt ins Rentenalter 1984 verschiedene leitende Funktionen aus. Besonderen Anteil hatte er am Wohnungsbauprogramm der DDR.
  • Horst Präßler lebt heute mit seiner Familie in Berlin. Er fühlt sich aber immer noch eng mit seiner Thüringer Heimat und mit Hermsdorf verbunden.
 
Hochzeitsfoto vom 16.04.1949
Hochzeitsfoto vom 16.04.1949
01 = Ruth Langbein, geb. Spernau (Sägewerk) 02 = Günter Hädrich Enkel von 3 und 4
03 = Alma Präßler 04 = Walter Präßler (Bauunternehmer)
05 = Renate Präßler, geborene Spernau 06 = Horst Präßler
07 = Anna Spernau 08 = Erika Kunath (Schwester von 5)
09 = Reinhard Spernau 10 = Siegfried Spernau
11 = 12 =
13 = Edith Präßler geb. Gradl 14 = Heinz Präßler (Architekt / Baumeister )
15 = 16 =
17 = Hilde Rabitzsch geborene Patzer 18 = Johannes Rabitzsch (hier amtierender Bürgermeister)
19 = 20 = Elfriede Carisius geb. Kind (Cafe Rühling)
21 = Eberhard Carisius ehemaliges Mitglied des
Nationalkomitees Freies Deutschland
22 = Elli Spernau, geborene Präßler (Tochter des Schuhmachermeisters Franz Präßler / Schuhgeschäft Eisenberger Str. 19)
23 = 24 = Walter Spernau
25 =  
  Siehe weitere Einzelheiten zum Koreaeinsatz hier:
zurück zur Auswahl Hochzeiten