Brände, Hilfeleistungen und Einsätze der Feuerwehren Hermsdorf 

Es kann keine Garantie auf Vollständigkeit erhoben werden.
 

1647 - Der abgebrannte Gasthof „Zum Schwarzen Bär“ wurde im Jahr 1647, also nach dem 30jährigen Krieg, wieder neu erbaut. Dies auf den Grundmauern einer älteren, zweimal durch Brand vernichteten Herberge.

Am 28.09.1855 brach im Wohnhaus Hans Daniel Hädrich ein Feuer aus. Trotz schneller Hilfe wurde dieses und das Haus des Nachbarn Friedrich Senf in Asche gelegte. Auch das angrenzende Haus von Job Michael Schneider wurde stark beschädigt. Vermutlich war das Feuer durch allein zu Hause gelassenen kleinen Kinder, des bei Hädrich zu Miete wohnenden Handarbeiters August Poser aus Hermsdorf entstanden.

Am 22.02.1868 brannte das Stallgebäude, mit vielen Futtervorräten im Gasthof „Zum Schwarzen Bär“ nieder. Dabei konnte der Mut und die Verwegenheit der Hermsdorfer bewundert werden. Die einzige Spritze des Ortes schützte das angrenzende Brauhaus. Die Spritze aus Schleifreisen, die bald am Platze war, ging zum großen Schrecken nicht und musste beiseite geschafft werden. Da schützte hoch auf der Leiter stehend Traugott Beyer - durch ausschütten von Wasserkübeln die schon brennende Bretterwand des Wohnhauses. Nachdem die Klosterlausnitzer Wehr zu Hilfe kam, konnte das Feuer auf seinen Herd beschränkt und das Wohnhaus gerettet werden. Bei diesem Brand stellte sich heraus, wie notwendig gerade für Hermsdorf eine zweite Spritze sei. Hermsdorf mit seiner großen, nach verschiedenen Seiten hingehenden Ausdehnung, mit seinen 223 Brandstätten sowie die Nebengebäude mit seinen oft in so großen Massen aufgehäuften Vorräten von Brettern, Leitern, Pfosten und Bauhölzern nur eine Spritze! Darum wandte sich der Pfarrer an die herzogliche Kircheninspektion und bat dringend um gütige Vermittlung, dass Herzoglich Hohes Konsistorium uns erlauben möchte, aus den Mitteln des Kirchenvermögens uns eine zweite Spritze anzuschaffen. Die Erlaubnis ging ein. Der Spritzenbaumeister Heu und Sohn in Altenburg erhielten den Auftrag, uns eine allen Anforderungen der Neuzeit entsprechende Schlauchspritze zu liefern. Noch in diesem Jahr, am 09.12.1868 wurde die Spritze in Gegenwart von Ratsherrn Heller aus Eisenberg, des Pfarrers, des Amtsschulzen Opel, des Gemeindevorstandes Michael Kraft, des Kirchvaters Friedrich Kirchner, des Gemeindeältesten Beier und anderer Gemeinderatsglieder und einer großen Menge aus allerlei Volk probiert. Die Probe viel sehr gut aus! Der Spritzenbaumeister Heu und Sohn erhielten 715 Reichstaler. Der Schlauch war gegen 500 Ellen lang. Die Spritze wurde unter die Oberaufsicht des Pfarrers gestellt und sollte vor allein zuerst dem Schutz der Kirche, des Pfarrgebäudes und der Schulen verwendet werden. Doch konnte sie auch in die nächsten Ortschaften, in Abwechslung mit der Gemeindespritze zur Hilfe gesandt werden.
Einen Teil des entstandenen Schadens bekam der Gastwirt Richard Geßner durch die Feuerversicherung erstattet.

Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand im Gasthof Geßner (Zum Schwarzen Bär) Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand im Gasthof Geßner (Zum Schwarzen Bär)
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand im Gasthof Geßner (Zum Schwarzen Bär)

 

01.05.1869 Ein Waldbrand im Kochwinkel wurde durch Ausschlagen gelöscht.

24.02.1871
Um 16:00 Uhr brannte beim Müller Beier in der Bergstraße (Loch) die Scheune nieder. Die zwei Spritzen bewährten sich, das Feuer blieb auf seinen Herd beschränkt. Es war wahrscheinlich durch glühende Asche entstanden.

Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 24.02.1871 - Mühle Beyer
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 24.02.1871 - Mühle Beyer

Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom15.06.1874
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom15.06.1874
31.03.1885 Die Kommunbrauerei wurde durch einen Brand zerstört
31.03.1885 Die Kommunbrauerei wurde durch einen Brand zerstört Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 31.03.1885 - Kommunbrauerei

24.10.1886 brannte Riedels Scheune und Serflings Nebengebäude nieder.

10.10.1890 brannten Rüdigers Gut und die Nebengebäude von Geithe nieder.

17.10.1894
Das Wohnhaus samt Seitengebäude und Scheune von Traugott Präßler in der Reichenbacher Straße brannte vollständig nieder.

18.10.1894
Das in der Nachbarschaft des am 18.10. abgebrannten Hauses gelegene Haus von Ernst Riedel, Reichenbacher Str. 7, brannte ebenfalls vollständig nieder.

20.10.1894
Ein dritter Brand in dieser Woche auf dem Berg konnte gelöscht werden, zu das nur geringerer Schaden entstand.

30.12.1894 Brand im Gasthof Weißenborn - Die Feuerwehren aus Hermsdorf, Klosterlausnitz und Tautemhain waren im Einsatz.

Brand 30.12.1894 Weißenborn

12.06.1896 brannte das Haus des Fabrikarbeiters Albert Rodigast in der heutigen Reichenbacher Straße aus unbekannter Ursache ab.

12.06.1896 brannte das Haus des Fabrikarbeiters Albert Rodigast in der heutigen Reichenbacher Straße aus unbekannter Ursache ab.
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 13.06.1896

27.09.1896 das Wohnhaus von Traugott Petermann brannte nieder. Das Feuer entstand 12:00 Uhr, man nahm spielende Kinder als Ursache an.

27.09.1896 das Wohnhaus von Traugott Petermann brannte nieder.
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 26.09.1896
05.12.1896 Wohnhaus und Stall Schilling Artikel
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 06.12.1896 - Naumburger Straße
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 06.12.1896 - Naumburger Straße

08.12.1896 brannte das Haus des Grubenarbeiters Hermann Trinks auf dem Roten Strumpf (heute Reichenbacher Str. 33) ab. Der Maurer Reinhold Rosenkranz, wohnhaft auf dem Roten Strumpf ein Bursche von etwa 18 Jahren, war der Brandanstiftung verdächtig Er wurde etwa 8 Tage vor Weihnachten ins Untersuchungsgefängnis nach Altenburg transportiert. Die Tat konnte ihm aber nicht nachgewiesen werden.

Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 08.12.1896
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 08.12.1896

20.03.1897
Gegen Mittag brannten das Haus von August Präßler und von Traugott Gentsch am Schleifreisener Wege ab. Das Feuer war in der Scheune von Präßler ausgebrochen. Von da aus ist es auf die Scheune von Gentsch übergesprungen und hat schließlich beide Wohnhäuser erfasst. Letztere sind an der gleichen Stelle wieder aufgebaut worden nur ist die Front nach der Straße zu gesetzt worden.

11.10.1899 Zimmerbrand

Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 11.10.1899
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 11.10.1899
08.11.1899 Friseur Emil Vetter Zimmerbrand
 

16.04.1901 Die Hermsdorfer Wehr hatte ihre „lang ersehnte“ Feuertaufe. Es brannte das Nebengebäude beim Holzhändler Louis Wittig in der Bergstraße (heute Haus Nr. 42). Weil der Hornist Wittig selbst vom Feuer betroffen war, kam es zu erheblichen Problemen bei der Alarmierung. Die Meldungen in der damaligen Lokalpresse fielen sehr unterschiedlich aus. Sie reichten von herber Kritik bis zur sachlichen Wertung des Ereignisses. Jedoch entbrannte um das Geschehen zum ersten Schadensfeuer nach 18 Monaten ein Streit zwischen der Gemeinde und Louis Wittig, der die Kostenforderung in Höhe von 12 Mark für Aufräumungsarbeiten nicht bezahlen wollte. In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 18.10.1902 weigerte sich Wittig, diese Kosten zu bezahlen und erklärte: „…dass er nicht einen Pfennig bezahle, da er nicht gesehen hätte, dass Feuerwehrleute Arbeiten nach Beendigung des Brandes noch verrichtet hätten.“
Er äußert sich sogar in einer für die Feuerwehr beleidigenden Weise, dass diese ihm eigentlich mehr Schaden gemacht habe. Nach zahlreichen Aussprachen konnte der Streit im Dezember 1902 endlich beigelegt werden.

Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 16.04.1901 Louis Wittig
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 16.04.1901 Louis Wittig

Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 31.081901
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 31.081901

 
 

1902 Im Elektrizitäts- und Sägewerk Völkel entzündeten sich Holzspäne im Gestühl der Schneidemühle.

21.06.1904 zog ein Gewitter über unsere Flur. Ein Blitz entzündete die Kirche in Oberndorf, die bis auf die Grundmauern eingeäschert wurde.

Oktober 1904
Anfang Oktober brannte die Wagenremise von Gottlieb Krieg in der Bahnhofstraße nieder.

20.11.1904
Erster gemeinsamer Einsatz beider Wehren beim Brand des Geräteschuppens des Porzellanhändlers Hädrich in Hermsdorf. Erstmals wurde das Löschwasser aus einem Hydranten, der auf der Wasserleitung der Gemeinde Klosterlausnitz in Höhe der heutigen Holzland - Apotheke stand, entnommen. Die Hermsdorfer Wasserleitung ließ noch 9 Jahre auf sich warten und stand erst Ende 1913 zur Löschwasserentnahme bei Bränden zur Verfügung.
Es wurde Brandstiftung vermutet.

 

15.11.1905 Fettbrand in Küche

Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 15.11.1905 Fettbrand Küche
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 15.11.1905
03. zum 04.09.1906
In der Nacht brannte das Maschinenhaus von Albin Wetzels Dampfsägewerk in der Rodaischen Straße aus.

Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 04.09.1906 Sägewerk Wetzel
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 04.09.1906

Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 22.10.1906 Brand im Pfarrhaus
Eisenbergisches Nachrichtsblatt zum Brand vom 22.10.1906

 

15.08.1907
Um 14:00 Uhr verbrannte, vermutlich durch Spielen mit Zündhölzern, die 6jährige Ella Rosa Plötner, Tochter der ledigen Dienstmagd Emma Plötner, aus Klosterlausnitz, im Hause ihrer Pflegeeltern Bermig, Eisenberger Straße. Die Pflegeeltern fanden die Kleine verkohlt in einem Winkel der Stube kauernd auf. Wahrscheinlich ist sie durch Entzündung ihrer Kleider sehr bald erstickt. Ein kleineres Kind der Eheleute Plötner, das mit in der Stube war, hatte keinen Schaden erlitten.

08.10.1907 Die Brauerei Schleifreisen wurde bei einem Brand total zerstört. Sie wurde wieder aufgebaut und 1960 endgültig geschlossen.

15.08.1910
Großfeuer bei Bermig in der Eisenberger Straße. Der Feuersbrunst fiel auch das Nachbargebäude zum Opfer. Lediglich das Grundstück Kraft (heute Haus-Nr.46) konnte vor der Vernichtung bewahrt werden.
Die Ereignisse um diesen Brand dienten später als Vorlage für die Traditionsfeuerwehr "Die Rungsendorfer"

01.09.1911 Das Wohnhaus Geithe in der Bergstraße brande total nieder. Es gab erhebliche Probleme bei der Wasserversorgung.

08.09.1912 Der Gasthof Weißenborn wurde durch ein Graoßbrand vernichtet. Historisch belegt ist, dass die Hermsdorfer Wehr beim Brand des Gasthofes in Weißenborn mit folgenden Worten begrüßt wurde: „Wos wullten ihr, dos is` unser Feier ,  wenn der eens lösche wullt must der eich eens moche!“ Die Hermsdorfer Wehr mußte unverrichteter Dinge wieder abziehen. Der Gasthof brannte fünf Tage.

1912 Im Im Elektrizitäts- und Sägewerk Völkel, Felsenkellerweg, kam es zu einem Brand.

25. zum 26.04.1913 - In der Nacht vom Freitag zum Samstag ereignete sich ein schrecklicher Unglücksfall. Der Bäcker- und Konditormeister Felix Rühling begab sich 23:30 Uhr in die im Kellergeschoss befindliche Bäckerei. Als er das Licht einschaltete, erfolgte plötzlich eine  Gasexplosion. Felix Rühling wurde gegen die Treppe geschleudert, sämtliche Fenster und Türen im Keller und im Erdgeschoss wurden herausgeschleudert und zersplittert, Wände eingedrückt und das Mobiliar zum Teil zertrümmert. Zum Zeitpunkt der Katastrophe befanden sich glücklicher Weise keine Gäste im Café. Am Büfett stehende Personen kamen mit dem Schrecken davon. Felix Rühling erlitt schwere Brandwunden und wurde nach der ersten ärztlichen Hilfe mit dem Auto des Baumeisters Moritz in die Klinik nach Jena gebracht, wo seine Verletzungen zwar als schwere, erfreulicherweise aber als nicht lebensgefährlich befunden wurden. Der gesamte Materialschaden wurde auf einige Tausend Mark eingeschätzt. Gebäude und Mobiliar waren versichert. Herr Rühling war jedoch einige Wochen zuvor aus der Unfallversicherung wieder ausgetreten. Die Ursache der Explosion wurde darauf zurückgeführt, dass aus einem Hahn im Keller Gas entwichen war. Durch die Explosion wurden alle Nachbargebäude erschüttert, selbst in Klosterlausnitz und Weißenborn wurde sie wahrgenommen.

1915 - Das Sägewerk von W.Albin Wötzel in der Schulstraße 22, neben der Schule, brannte vollständig nieder. Wötzel selbst befand sich zu dieser Zeit an der Kriegsfront. Das Sägewerk wurde später wieder aufgebaut und brannte nach den Bombenangriffen vom 09.04.1945 erneut vollständig nieder.

03.07.1916 Die Scheune und der Stall sowie Nebengebäude (letzteres zum Teil) von Ernst Plötner in der Bergstraße brannten nach Blitzschlag nieder.

30.08.1916 Kraft "Kallener" kam es im Stall zu einem Innenbrand.

02.08.1917 Schöppe Schulstraße Wohnhaus u. Stall

07.10. 1917 Prüfer Sägewerk Schneidemühle total

Großfeuer Dampfsägewerk Prüfer am 07.10.1917

07.10. 1917 Prüfer Sägewerk Schneidemühle total

06.12.1921 Wagenfabrik Ackermann Holztrockenraum innen.

21.11.1922 HESCHO Maurergarderobe.

25.11.1923 Eisengießerei Schuster, Lageräume innen

18.07.1924 Gasthof „Zur Linde“ Scheune Stall

20.01.1925 Nölle Wohnhaus, Stall und Scheune.

06.03.1926 Landwirt Max Kirchner Stall u. Scheune

02.09.1926 Tautendorf Neue Schenke Wohnhaus, Stall

21.11.1926 Waldbrand im Kirchenholz - wurde 1926 in einem Bericht über einen Brand in der Linde genannt.

20.09.1927 Runze Schulstr. Dachboden

1928 Pöhler Hermsdorf

1928 Brand in Tautenhein

1928 Brand in Oberndorf

Frühjahr 1929 St. Gangloff, Waldbrand Kasselsgrund

12.07.1929 Das Werk III, damals Pianofortefabrik Gebrüder Glaser Stadtroda am Bahnhof, wurde ein Opfer der Flammen. Die Feuerwehr Hermsdorf war mit der Automobilmotorspritze im Einsatz. (siehe auch 21.04.1978).




1930
Kinder in der Bergstraße "spielten Feuerwehr" und zündeten eine Scheune an klick hier für weitere Infos

02.05.1931
Beim Bäckermeister Rosner in der Ernststraße kam es zu einem Brand.

27.09.1931
Der beim Schmiedemeister Alfred Prüfer, Ernststraße 9, ausgebrochene Brand wurde in der Presse beschrieben:
Am gestrigen Sonntagabend kurz nach 8 Uhr brach in einem Hintergebäude des Herrn Schmiedemeister Prüfer unter Stroh- und Holzvorräten ein Schadenfeuer aus, welches auch dort lagernde Hölzer und Brettern ergriff. Dabei entstand für den umliegenden Häuserblock, besonders für das Grundstück des Herrn Spediteur Gruner, höchste Gefahr. Nur den ausgezeichneten , überraschend schnellen Bereitsein und Eingreifen der hiesigen  Freiwilligen Feuerwehr und der Fabrikfeuerwehr nebst Motorspritze ist es zu verdanken, dass das Feuer auf seinen Herd beschränkt blieb und die übrigen und Nachbargebäude gerettet wurden. So wurde in der Hauptaufgabe nur der Dachstuhl des Hintergebäudes ein Opfer der Flammen.“
(Bote für den Westkreis 28.09.31)

15.07.1932 Die Feuerwehr kam bei Hochwasser im Kreis zum Einsatz.

14.03.1935 Brand des Autos der Möbelfabrik Gustav Gradl in Hermsdorf.

16.03.1935 Brand in der Kondensatorenabteilung der Porzellanfabrik Hermsdorf

21.03.1935 Dielenbrand in der Formgießerei der Porzellanfabrik Hermsdorf

12.07.1935 Brand beim Fleischermeister Seide in Hermsdorf

25.10.1937 Brand der Baubude neben den Versuchsfeld der Porzellanfabrik Hermsdorf

28.12.1937 Mittelfeuer vermutlich Brandstiftung.

09.04.1945 Luftangriffe der Alliierten auf Hermsdorf - in der HESCHO starben 6 sofort, einer erlag seinen Verletzungen später, neu Personen wurden leicht verletzt. Am gleichen Tag starben im Café Rühling drei Personen, eine weitere erlag seinen Verletzungen später. Es kam zu zahlreichen Bränden (siehe hier).
Tankstelle Westseite wurde am 09.04.1945 durch Tiefflieger in Brand geschossen.

10.04.1945 Luftangriffe der Alliierten auf Hermsdorf - ein Munitionszug auf dem Werksanschluss der HESCHO wurde getroffen. Drei Wehrmachtsangehörige wurden getötet, zwei verletzt. Große Teile der Munition wurden neben dem Bahnhof in eine Mulde geschüttet und erst 2001 geborgen. Am 20.06. 2001 wurden bei den Arbeiten am Bahnhofsvorplatz 1772 Brandbomben und 2 Nebelkörper aus dem 2. Weltkrieg freigelegt und mussten aufwendig geräumt werden.

21.02.1946 Dachstuhlbrand im alten Verwaltungsgebäude der HESCHO (Weißes Haus), bei dem aufbewahrte Akten und Rechnungen usw. vollständig verbrannten. Der Gesamtschaden betrug etwa 5.000 RM.

Brand Dachstuhl Weißes Haus  

Brand Dachstuhl Weißes Haus 

Brand Dachstuhl Weißes Haus

18.06.1946 Dachstuhlbrand Centralhalle

22.06.1946 Brand durch Kurzschluss am Motorschalter der Dreschmaschine beim Landwirt Kurt Klaus, Alte Regensburger Straße

05.07.1946 Batteriekurzschluss am LKW der Straßenmeisterei

15.11.1946 Lagerschuppen am Schützenhaus

17.02.1948 Kellerbrand bei Hermann Schlegel

20.02.1948 Großbrand in der Firma Hegemann, Isolierbaustoffe die Halle 1 und 2 wurde vernichtet. Wegen Materialmangel blieb diese Halle bis mindestens 1951 als Ruine stehen. Foto: Vorstandskutsche zum Maibaumsetzen am 14.05.1951 vor der Ruine der Halle 1. - ganz links Franz Hegemann. Einen weiteren Brand an gleicher Stelle gab es am 12.12.1955.

Vorstandskutsche zum Maibaumsetzen am 14.05.1951 vor der Ruine der Halle 1

Vorstandskutsche zum Maibaumsetzen am 14.05.1951 vor der Ruine der Halle 1

 

29.07.1948 Waggonbrand am Bahnhof Hermsdorf

20.09.1948 Kleinfeuer bei Erich Schütze

21.09.1948 Dachstuhlbrand Klempnermeister Richard Neske, Eisenberger Str. 38.

03.10.1948 Brand in Reichenbach (nicht näher beschrieben)

11.12.1948 Kleinfeuer im Ziegelei Lager (nicht näher beschrieben)

12.12.1948 Brand in Klosterlausnitz (nicht näher Beschrieben)

19. zum 20.09.1948 In der Nacht brach im Hause des Einwohners Schütze ein Brand aus. Trotz Alarmzeichen durch die Sirene und fernmündlichen Anruf beim Ortsbrandmeister rückte die Feuerwehr nicht aus. Die Betriebsfeuerwehr der HESCHO griff ein, wodurch das Feuer gelöscht und größerer Schaden verhütet wurde. Der Gemeinderat enthob den Ortsbrandmeister Rosenkranz seines Postens, da er und seine Wehr nicht ausrückte. Dem Leiter der Betriebsfeuerwehr der HESCHO , Herrn Hoffmann, sollte dieser Posten übertragen werden. .

30.03.1949 Waldbrand Nähe Ziegenmühle

11.04.1949 Waldbrand am Hermsdorfer Kreuz

09.-10.06.1949 Katastropheneinsatz - Wolkenbruch / Hagelschlag

16.12.1949 Brand im Ratskeller

22.09.1950 Großbrand in der zur VVB (Z) Bau-Union Süd gehörenden Leitern- und Gerüstfabrik und eines benachbarten Wohnhauses. Zerstört wurden die Maschinenhalle und wesentliche Produktionsräume sowie große Vorräte an Holz.
Das gemeindeeigene Wohnhaus (Armen- oder Gesindehaus - Bergstraße 85) brannte vollständig nieder, dabei verlor eine Familie ihr gesamtes Hab und Gut. Der Beschluss zum sofortigen Wiederaufbau des Betriebes verzögerte sich durch Mangel an Material, bürokratischer Hürden und der Tatsache, dass der Betriebsteil in der Nähe des Bahnhofes neu aufgebaut werden sollte. Als Ersatz wurden dort Baracken errichtet, in denen dann produziert wurde.

Bergstraße 85  

     Bergstraße 85
Bergstraße 85 vor dem Brand und beim Beginn des Wideraufbaues.

Auf Grund der jährlichen Zunahme der Einsätze muss in der nachfolgenden Aufzählung größten Teils darauf verzichtet werden, jeden Einsatz einzeln zu benennen:

 

14.05.1951 Explosion mit nachfolgendem Großbrand in der Werkhalle I der Firma Isolierbaustoffe  Hegemann. Bereits am 20.02.1948 war die Halle 1 abgebrannt. Bei diesen Brand kam vermutlich die 1926 angeschaffte motorisierte Feuerspritze letztmals zum Einsatz und wurde 1958 dann leider verschrottet.

1952 5 Gebäudebrände
2 Waldbrände
1 Großbrand 28.05.52 in Bürgel (nicht näher Beschrieben)
1953 1 Gebäudebrände
4 Waldbrände
1954 2 Waldbrände
1 Hochwassereinsatz

12.12.1955
Explosion mit nachfolgendem Großbrand in der Werkhalle I der Firma Isolierbaustoffe Hegemann. Bereits am 20.02.1948 war die Halle 1 abgebrannt. Bei diesen Brand kam vermutlich die 1926 angeschaffte motorisierte Feuerspritze letztmals zum Einsatz und wurde 1958 dann leider verschrottet.

1956 3 Gebäudebrände / Kohlebrände
  15.02.56 Dachstuhl in der Bergstr. 13
1 Waldbrand
2 Hochwassereinsätze
1 Hilfeleistung
1957 4 Gebäudebrände
  11.06.1957 Sägewerk Kraft
  22.10.1957 Brand bei Eberhard Rüdiger, Alte Regensburger Straße
2 Waldbrände / Schuttplatz
1958 6 Gebäudebrände
09.01.1958 Späneschuppen VEB Leiterfabrik - Brandstiftung
10.06.1958 In der Arbeitsorganisation KWH kam es zu einem Brand durch Fahrlässigkeit.
Drei Personen werden verletzt.
18.06.1958 Ein durch fahrlässigen Umgang mit offenem Feuer entstandener Waldbrand, oberhalb der
Kreuzstraße in Richtung Mörsdorf, am so genannten Pferdestall, konnte durch herbeigeeilte
Volkspolizisten gelöscht
2          Waldbrände 
3          Hochwassereinsatz
1          Sturmschäden

10.06.1958
In der Arbeitsorganisation KWH kommt es zu einem Brand durch Fahrlässigkeit. Drei Personen werden verletzt.

18.06.1958
Ein durch fahrlässigen Umgang mit offenem Feuer entstandener Waldbrand, oberhalb der Kreuzstraße in Richtung Mörsdorf, am so genannten Pferdestall, konnte durch herbeigeeilte Volkspolizisten gelöscht

01.08. 1958
Ein Orkan tobte über Hermsdorf und richtete einen Schaden von ca. ½ Mill. Mark an. In den umliegenden Wäldern ging ca. 6000 fm Holz zu Bruch.
Hier der Originaltext aus dem Protokollbuch der FF Hermsdorf:
01.08.58 - Orkan über Hermsdorf
- Gegen 20:30 Uhr zog ein Gewitter auf, mit eine Sturm der zum Orkan anschwoll.Innerhalb weniger Minuten wurden Dächer abgedeckt, Bäume umgerissen und Gebäude beschädigt, sowie die Lichtleitungen zerrissen. Noch während des Gewitters wurden die Kameraden durch Martinshorn Alarmiert. Innerhalb weniger Minuten waren 18 Kameraden zur Stelle und begannen die Straßen von umgestürzten Bäumen zu säubern und zerrissenen Lichtleitungen. In der J. - Stalin -Straße (heute Eisenberger Str.) lag unter anderem eine 16 Meter hohe und 80 Jahre alte Linde über der Straße auf der Drogerie. Um 2 Uhr nachts war der Einsatz beendet. Der Schaden im Ort beträgt ungefähr ½ Mill. DM. In den Wäldern um Hermsdorf liegen zirka 6000 fm Holz.

1959  Kam es zu 6 Waldbränden

17.03.1960
Vom Wohnhaus Wildungsstraße 6 (Eckhaus Schillerstraße) brannte der Dachstuhl vollständig aus, die Wohnungen darunter wurden erheblich beschädigt.

 

Brand Wielandstr. 6

Brand Wielandstr. 6

Brand Wielandstr. 6

09.07.1961
Großbrand bei Familie Alfred Schilling "Wagners", das Wohnhaus und Vieh konnte zwar gerettet werden. Der Rest wurde alles ein Opfer der Flammen, der Schaden betrug ca. 240.000,- Mark. Die geretteten Tiere wurden in verschiedene Stallungen untergebracht. So auch in der heutigen "Bärenhöhle" in der Gaststätte "Zum Schwarzen Bär". Als Brandursache wurde damals Brandstiftung angenommen, letztlich aber nie geklärt. Zum Schluss sollte ein Hilfsarbeiter den Brand verursacht haben. Neben der Hermsdorfer Wehr kamen die Feuerwehren der KWH, von Stadtroda, Reichenbach und Bad Klosterlausnitz zum Einsatz.
Weiteres und Bilder klick hier

16.03.1974
Im Bereich des Oberndorfer Sportplatzes stürzt ein russisches Militärflugzeug vom Typ MIG 21 ab. Die Trümmer flogen bis Oberndorf, wo sie mehrere Häuser beschädigten. Hermsdorf und Oberndorf entgingen nur knapp einer Katastrophe.
Zwei scharfe Raketen wurden noch längere Zeit gesucht, die der Pilot in Erwartung des Absturzes abgeworfen hatte. Diese wurden aufgefunden und gesichert. Die Ermittlungen ergaben, dass der Pilot die Maschine in den Boden rammte, als er die Ortschaft erkannte und so schlimmeres verhinderte.

21.04.1978
Ein Großbrand ereignete sich gegen 15:00 Uhr in den Möbelwerken Stadtroda am Bahnhof. Durch eine Explosion und den daraus entstandenen Brand in der Lackiererei und der Endfertigung brannte das Werk II fast vollständig nieder. Ursache des Brandes war die Verwendung falscher Werkzeuge bei Reparaturarbeiten in explosionsgefährdeten Räumen der Lackiererei. Während der Löscharbeiten kam es zu einer Explosion bei der ein Feuerwehrmann von einem Vordach geschleudert und leicht verletzt wurde. Außerdem wurde der damalige Leiter des Volkspolizei-Kreisamtes Kurt Perscheid mehrere Meter durch die Luft geschleudert, da er sich trotz Warnung zu nah am Objekt aufhielt.Die Hermsdorfer FFW kam bei den Löscharbeiten mit zum Einsatz.
Strömender Regen begünstigte die Brandbekämpfung. Der Schaden betrug 1,7 Millionen Mark, siehe auch 12.07.1929
.

05.12.1978 und 14.12.1978
Im Kombinat Industrielle Mast, Broilerbetrieb, brannte jeweils eine der Produktionshallen nieder. Beim zweiten Brand war neben dem Totalschaden an der Aluminium - Halle auch der Tod von 22000 Hähnchenkücken zu verzeichnen.
Die Brandursache konnte bis zum 2. Brand am 14.12.1978 nicht ermittelt werden. Sie wurde bei Brandausbruch, hier befanden sich Beschäftigte in der Halle, sofort klar.

14.12.1978 Brand im Kombinat Industrielle Mast

Ursache beider Brände war unterlassene Wartungsarbeiten an den Gasheizungen, die den abgelagerten Schmutz wie Flammenwerfer in die Hallen bliesen.
Bemerkung eines Zeugen: Die eingesetzten Feuerwehrkräfte fingen ca. 150 - 200 Kücken ein und setzten diese in den PKW des Kriminaldienstes. Die Kücken wurden an drei Hühnerzüchter aufgeteilt, wobei ca. 30 überlebten und später erst in der Pfanne endeten. Aus Dankbarkeit (oder auch aus Schock) hatten sich alle benommen und nicht ein Häufchen im PKW hinterlassen.

10.08.1981
Sintflutartige Regenfälle führten zu katastrophalen Situationen besonders in den Tälerdörfern, der Stadt Gera sowie im Bereich von Scheubengrobsdorf  bis Thieschitz.
Die FFW Hermsdorf kam in Gera - Langenberg zum Einsatz. Das gesamte Industriegebiet in Richtung Langenberg mit Elektronik, KIW und Großbäckerei war ca. 1 m überflutet. Bei Töppeln rutschte der Eisenbahndamm ein und wurde weggespült. Viele Menschen wurden obdachlos. 4 Opfer forderte die Flutkatastrophe, darunter auch einen Feuerwehrmann. Auch in Hermsdorf mussten Hochwasserfolgen in der Kirchenholzsiedlung und im „Loch“, dort war der „Raudenbach“ über die Ufer getreten, beseitigt werden.

23.09.1985
Durch einen Brand im Bergeraum der LPG (T) Hermsdorf Oberndorfer Weg (später Raiffeisenmarkt / heute Abschleppdienst) entstand Totalschaden.
Die FFW Hermsdorf wurde von den Kameraden der KWH, Bad Klosterlausnitz und Reichenbach unterstützt.

24.02.1987
Durch Brandstiftung kam es im Keller eines 6-stöckigen Gebäudes am Platz des 7. Oktober [Grünstädter Platz] zu einem Brand. Wegen der starken Verqualmung des Treppenhauses mussten insgesamt 48 Familien vorübergehend evakuiert werden. Die Menschenrettung für die Bewohner der zwei unmittelbar betroffenen Eingänge konnte nur über die 3-teilige Schiebeleiter vorgenommen werden. Da diese nur bis zum 5 Obergeschossen reichte, wurde den Bewohnern des 6 Obergeschoss Masken gereicht, um sie sicher zu den Aufstiegsmöglichkeiten zu geleiten. Die Feuerwehren der KWH, Reichenbach, Bad Klosterlausnitz und Stadtroda unterstützen den Einsatz. Die Diskussion um die Stationierung einer Drehleiter in Hermsdorf wurde erneut angefacht.


02.01.1997
Durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern geriet in der Eisenberger Straße ein Nebengebäude in Brand.



 

1998      26       Brandeinsätze
           114       Hilfeleistungen
             24       Fehlalarmierung BMA
             15       Fehleinsätze
                        Am 29.11. starben vier Menschen bei einem VKU auf der A4.

1999      25       Brandeinsätze
           136       Hilfeleistungen
             27       Fehlalarmierung BMA
             18       Fehleinsätze

2000      29       Brandeinsätze
             90       Hilfeleistungen
             35       Fehlalarmierung
             18       Fehleinsätze
                        Am 01.01. Wohnhausbrand bei Kirchners in der Rodaer Straße.
                        Am 14.12. Kellerbrand Grünstädter Platz 4.

2001      18       Brandeinsätze
             80       Hilfeleistungen
             13       Fehlalarmierung BMA
             12       Fehleinsätze
                        Am 18.12. Wohnungsbrand Clara-Zetkin-Str. 33, dabei wurden fünf Bewohner wurden verletzt.

2002      31       Brandeinsätze
           109       Hilfeleistungen
             22       Fehlalarmierung BMA
                        Am 17.02. Bus-Unfall A9 Höhe der Ortslage Königshofen.

2003      40       Brandeinsätze
           108       Hilfeleistungen
             31       Fehlalarmierung BMA
                        15.08. Brand der Recyclinganlage Gösen.

2004      28       Brandeinsätze
             99       Hilfeleistungen
             31       Fehlalarmierung BMA
             20       Fehleinsätze
                        Am 24.01. Unfall eines dänischen Reisebusses auf der BAB A9;
                        18.05. Schwerer LKW-Unfall als Folgeunfall nach einem Anhängerbrand auf der BAB A4 kurz vor dem
                        „Hermsdorfer Kreuz".
                        24.12.2004 - durch Brandstiftung wurde ein großer Teil des historischen Denkmals im Zeitzgrund, der Pechofen, zerstört. Der Schleifreisener Kulturverein dachte aber an Wiederaufbau des Schaudenkmals.

2006                 Brand Meister

20.11.2012        Im Bettenhaus des Hotels „Zum Schwarten Bär“ mietete sich, ein wegen Brandstiftung, vorbestrafter
22-Jähriger aus Sachsen stammender Mann ein. Zuvor wurde er in der Gaststätte "Zur Linde"
abgewiesen, da dort keine Betten mehr frei waren. Gegen 20:00 Uhr ertönte die Brandmeldeanlage des Hotels. Das Personal konnte den Brand nicht mehr löschen. Dies erfolgte erst durch die eingesetzten Feuerwehren, welche schnell vor Ort waren. Der mutmaßliche Täter hatte sich bei einer Brandstiftung mit Explosionsfolge im Oktober verletzt und war zur Reha in der Moritz-Klinik Bad Klosterlausnitz. Dort zündete er am Freitag, d. 16.11.2012 im Gemeinschaftsraum der Moritz-Klinik einen Sessel und am Montag, d. 19.11.2012 ein Kissen einer Bank an. Seit Mittag wurde er am 20.11.2012 in der Klinik vermisst. Im Hotel mietete er sich unter seinen Namen ein. Nach der Brandstiftung verlies er das Hotel und wurde durch Suchmaßnahmen kurze Zeit später an der St. Salvator Kirche festgenommen, wo er gerade dabei war das Gemeindehaus in Brand zu setzen.
Der Brandschaden im Gasthof und Hotel "Zum Schwarzen Bär" beläuft sich auf mindestens 450.000,- Euro. Das gesamte Bettenhaus ist nicht mehr bewohnbar.  
Ein Kuriosum gab es noch: Die darunter liegende Gaststube "Bärenhöhle" und die Küche wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Wo allerdings das Löschwasser verblieben ist, kann zur Zeit nicht erklärt werden.